Online Shops - Ist es unmoralisch, online zu bestellen?

Online Shops

Wir in der Kirchengemeinde Eschenz haben so viele Themen, über die es sich lohnt zu diskutieren. Es handelt sich oft um ethische und moralische Fragen. Dieses Mal war es das Thema Online Shops. Ist Online Shopping völlig in Ordnung? Lohnt es sich? Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer? Hier stellen wir eine kleine Zusammenfassung der Diskussion für Sie online. Wie denken Sie über das Thema Online Shopping?


Fakt ist: Online Shops sind beliebter denn je - Auf beiden Seiten

Käufer und Verkäufer, viele von ihnen profitieren von Online Shops. Die Käufer freuen sich über die einfache Abwicklung ihrer online getätigten Käufe und genießen die Vorteile, die bei Blog-Web.de genau dargelegt sind. Heute bestellt, morgen schon da, das ist Alltag der heutigen Konsumenten. Ob nun Tierfutter. Lebensmittel oder extravagante Wünsche, es gibt alles auf Knopfdruck. Geliefert wird auch in den letzten Winkel aller Kantone und niemand ist gezwungen, den beschwerlichen Weg die Stadt auf sich nehmen zu müssen. Online Shop Betreiber freuen sich, dass sie Betriebskosten einsparen und sehr einfach den Weg in die Selbständigkeit finden können.

Einzig die DSGVO hat vielen Shopbetreibern das Leben erschwert, aber die ersten Wewehchen mit den Neuerungen scheinen überwunden zu sein und so geht es fröhlich weiter mit dem Handel im Internet. Fast jeder Schweizer kauft zumindest hin und wieder online. Ein wichtiger Grund dafür ist wohl auch, dass der Preisvergleich online einmalig einfach ist. Man bekommt alle Waren und Dienstleistungen aller Anbieter übersichtlich auf einen Blick angezeigt. So transparent funktioniert es beim Kauf im Geschäft einfach nicht, das ist logisch.


Wer sind die Verlierer beim Online Shopping?

Leider hat jede Medaille immer zwei Seiten und so gaben Diskussionsteilnehmer zu bedenken, dass Online Shops den Ladenbesitzern den Garaus machen könnten. Viele Geschäfte mussten bereits schließen, denn die Kundschaft blieb aus und die Mietkosten für ein Ladenlokal lohnte nicht mehr. Das ist traurig für die Betroffenen, die bestenfalls selbst unter die Online-Shop-Betreiber gehen oder eben ganz aufhören mussten mit dem Verkauf. Kleine Geschäfte sind eindeutig die Verlierer. Dann gibt es noch die meist jungen Menschen, die durch das massive Angebot in die Schuldenfalle geraten sind, denn mit den Online Shops häuften sich auch die Angebote im Stil von: Kaufe heute, bezahle erst in drei Monaten. Es ist schwer, den Verlockungen zu widerstehen, wenn sie nur einen Mausklick entfernt sind. Somit sind die Schattenseiten nicht von der Hand zu weisen.


Fazit: Sollte man online shoppen oder nicht?

Wir sehen hier einen Kompromiss als realistischste Lösung, aber diesen muss jeder für sich selbst entscheiden. Bevor man zum Smartphone greift und sich bei der neuesten Modekollektion umsieht, könnte man überlegen, doch den klassischen Stadtbummel vorzuziehen oder gar der Boutique im Dörfli einen Besuch abzustatten. Die persönliche Beratung kann durchaus den manchmal etwas höheren Preis rechtfertigen. Ressourcen werden geschont, wenn man nicht massenhaft Kleidung bestellt, je in drei Größen, um dann zwei davon wieder zu reklamieren. Wir denken, dass man in Erwägung ziehen sollte, lokale Anbieter zu unterstützen, so oft es geht.

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